Paul Gruber zeigt die Aktionstagebücher der Karate Kids

Freyung-Grafenau/ 2. Karate Club Bayerwald: Sicher kennen Sie es auch, dass die guten Vorsätze oft nicht lange anhalten oder sie werden nicht in die Tat umgesetzt. Meistens werden sie zum Beginn des neuen Jahres gefasst, sind aber nur von kurzer Dauer. Bei Erwachsenen liegt die Motivation bei „Bikinifigur“ oder „Sixpack“. Der innere Antrieb bei den Karate-Kindern sind die zusätzlichen Stempel auf ihrer Anwesenheitskarte, die ihnen helfen ihre Tests etwas früher zu bestehen. Das Fasten ist eine gute alte Tradition. Viele Menschen empfinden es als normal im Frühjahr eine gewisse Zeit Genussmittel, wie Alkohol oder Süßigkeiten, bleiben zu lassen.

Getreu dem Motto „Lieber klare Ziele, als gebrochene Vorsätze!“  startete der 2. Karate Club Bayerwald seine diesjährige Frühjahrs-Fastenaktion. Trotz der Prämisse, dass die Kinder freiwillig an der Aktion teilnehmen sollen, ließen sie es nicht an der notwendigen Ernsthaftigkeit fehlen.

Erneut haben die Karate-Kinder auf Süßigkeiten verzichtet. Daran beteiligte sich eine Gruppe von annähernd zweihundert Karate-Kids und Angehörige. Über einen Zeitraum von zwei Wochen sollten die Kinder auf Süßes, Limonade und Nutella verzichten. „Wir haben diese Aktion vor zwei Jahren schon einmal mit großem Erfolg durchgeführt“, erinnert sich Paul Gruber vom Karate Club Bayerwald. „Auch da war die Beteiligung sehr hoch“, berichtet Gruber weiter.

 

Viele Eltern sind immer wieder erstaunt und überrascht, mit welchem Engagement ihre Kinder bei der Sache waren. Die Meinungen der Eltern gingen dann auch stets in die gleiche Richtung. „Die Fastenaktion im Frühjahr war eine gute Idee. Unsere Tochter machte freiwillig mit…“ schrieb eine Mami auf den Auswertungsbogen. Ein anderes Elternpaar ergänzte: „Wir fanden die Idee sehr, sehr gut und waren erstaunt, mit welchem Ehrgeiz unser Sohn die Aktion anging. Eigentlich glaubten wir nicht daran, dass er durchhalten würde.“ Die Stimmen der Eltern waren durchwegs positiv. „Tolle Idee von euch! Erstaunlich, wie eisern die Kinder ihr Ding „Karate“ durchziehen. Lena liebt Eis. Ich dachte nicht, dass sie bei dem phantastischen Wetter länger als drei Tage durchhält. Danke an das Karate-Team!“ Viele baten darum, die Aktion zu wiederholen.

 

Unterstützung bekam der Karate Club Bayerwald auch seitens der Schulen. So schrieb der Lehrer von Pascal ins Tagebuch: „Ich finde eure Aktionen ausgezeichnet, weil es erstens für Körper und Geist gut ist und zweitens die Kinder verstärkt fragen, was sehr zuckerhaltig ist, was wiederum den Ernährungsgedanken aktiviert. Liebe Grüße…“

 

Trotzdem kam aber auch die Frage auf, was denn eine Fasten-Aktion mit der Kampfkunst Karate zu tun hätte? „Das lässt sich leicht erklären“, so Paul Gruber, Vorstand des Karate Club Bayerwald, „in der Kampfkunst ist nicht nur die sportliche Komponente von großer Bedeutung, sondern auch die geistige. Die Fastenaktion ist ein wichtiger Teil innerhalb unseres gesamten Karatekonzepts. Wir arbeiten mit unseren Mitgliedern stets an der Verbesserung der Werteorientierung, wie Disziplin, Respekt, Wertschätzung und Willenskraft. Und da hilft diese Art „des Trainings“ jedem Einzelnen weiter. Die Aktion lässt sich also mit einem positiven Fazit beenden.“ Und was kommt dann in der nächsten Aktion für ein Motto? Wir werden es sehen. Wenn Sie Interesse an Karate haben, helfen wir gerne weiter: www.karateclub-bayerwald.de oder Tel.-Nr. 09928-903550.

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